Adelige kennenlernen

By | 25.10.2018

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Einer der bekanntesten Allgemeinplätze über den Alltag in der Vormoderne betrifft adelige kennenlernen Zusammenleben von Männern und Frauen. Die Ehe, so sagt man, habe mit gegenseitiger Liebe und Zuneigung gar nichts zu tun gehabt. Die romantische Beziehung der Geschlechter sei eine Erfindung des Diese Pauschalisierung, die meist mit einer negativen Wertung adelige kennenlernen vor-romantischen Ehepraxis einhergeht, ist nicht falsch.

Aber wie bei den meisten Allgemeinplätzen steckt der Teufel im Detail. Ja, in allen Ständen und Schichten, vom Adel über das Stadtbürgertum bis hin zu den bäuerlichen Adelige kennenlernen, galt die Partnerwahl in erster Linie als eine Sache der Familien, nicht der Betroffenen selbst. Die, zumeist männlichen, Oberhäupter der Familienverbände arrangierten die Ehen ihrer Kinder mit Blick adelige kennenlernen das Interesse der gesamten Gruppe.

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So war es, um nur ein Beispiel zu nennen, den Zeitgenossen ungemein wichtig, adelige kennenlernen die Ehepartner miteinander harmonisierten. Eine zerrüttelte Ehe, in der Mann und Frau aufgrund gegenseitiger Abneigung nicht mehr miteinander verkehrten, gesellschaftlich wie sexuell, schadete dem Familienwohl und widersprach den christlichen Wertvorstellungen, wonach die eheliche Verbindung der Geschlechter eine vor Gott geheiligte Form des Zusammenlebens darstellte.

Unter den Bedingungen der vormodernen Partnerwahl war die dauerhafte Eintracht der Eheleute jedoch etwas, das kaum im Voraus garantiert werden konnte. Häufig sahen sich die Brautleute zum ersten Mal direkt vor der Hochzeit. Das gegenseitige Sich-Kennenlernen begann demnach erst, wenn sie bereits verheiratet waren. Manchmal war das Wasser eiskalt.

Dieser Art von Partnerwahl wohnte ein starkes Moment von Unvorhersehbarkeit inne, das nur abgemildert, nicht umgangen werden konnte. Man versuchte, das Unplanbare planbar zu machen: Da adelige kennenlernen in der Regel die Männer waren, für die eine Frau gesucht wurde, spricht man bei der Partnerwahl auch von Brautschau.

Die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Brautschau war Wissen. Zum einen benötigte man theoretisch-methodisches Wissen: Wie erkannte man zum Beispiel, ob eine Frau fruchtbar war? Welche Charakterzüge waren an einer Frau wünschenswert, welche gefährlich und wie erkannte man sie? Zum anderen hatte man den Heiratsmarkt ständig zu beobachten und relevante, zukünftig vielleicht einmal nützliche Informationen zu sammeln. Ein probates Mittel, um Nachrichten über geeignete Kandidatinnen auszutauschen, war das Medium des Briefes.

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Die Erziehungsinstruktion ist eine frühneuzeitliche Textgattung, die sich aus der mittelalterlichen Spiegelliteratur entwickelt hat. Spiegel waren moraldidaktische Schriften, die den Weg zum tugendhaften Leben aufzeigen wollten. Üblicherweise wählte man die Form des Tugendspiegels, in dem die Adelige kennenlernen für den richtigen Lebenswandel anhand von Beispielen exempla erläutert wurden. Seltener waren sogenannte Lasterspiegel, die nach dem Prinzip der verkehrten Welt vorgingen: Sie malten moralisch verwerfliches Handeln in drastischen Bildern, um vor dieser Folie das richtige Verhalten einzufordern.

Die Tugenden, die immer wieder bemüht wurden, hatten sich in spätantiker Zeit unter dem Einfluss der Kirchenväter zu einem Katalog verfestigt. Es gab vier Kardinal-Tugenden, aus denen sich alle anderen ableiteten: Später wurde es üblich, die Tugenden in Frauengestalt zu allegorisieren. Von ihnen gab es insgesamt sieben. In der vormodernen Bilderwelt sind diese Frauen allgegenwärtig.

Daran adelige kennenlernen sich auch in der Frühen Neuzeit nichts, der Buchdruck das Feld der moraldidaktischen Erziehungsschriften immer weiter ausdifferenzierte. All die neuen und alten Textsorten, die Ehebüchlein oder -predigten, die Erziehungsschriften adelige kennenlernen die Hausväter- bzw.

Ökonomieliteratur stimmten aber in einer Sache überein. Sie wollten die Menschen durch Praxistauglichkeit belehren und erziehen, nicht durch theoretisch-theologische Denk- und Stilübungen. Die Erziehungsinstruktion war vor allem eine Textgattung des Adels. Die weitaus meisten bekannten Instruktionen stammen von Vätern und richten adelige kennenlernen an den Nachfolger und Erben.

Manchmal wandte sich ein Vater an alle seine Söhne. Seltener überliefert sind Instruktionen vom Vater an die Tochter. Dagegen scheinen Mütter häufiger die Töchter instruiert zu haben. Nur ausnahmsweise existieren Instruktionen von Frauen an ihre Söhne. Für die bisherigen Ausführungen relevant sind insbesondere seine mehrseitigen Ausführungen zur Brautschau und zum ehelichen Lebenswandel.

Dazu bedurfte es natürlich einer ausreichenden Zahl von Nachkommen. Diesen Punkt betont Karl Eusebius in seiner Instruktion immer wieder.

Den katholischen Liechtenstein ging es dabei gar nicht so sehr um einen möglichen vorehelichen Sexualkontakt seines Sohnes mit seinen potenziell skandalträchtigen Folgen nämlich einer Schar von Kegeln, also unehelichen Kindern.

Er scheint eher Angst davor gehabt zu haben, dass sich Johann Adam gar nicht oder zu spät vermählte:. Die Gefahr, auszusterben, war freilich tatsächlich eine nur allzu reale Bedrohung für jedes Adelsgeschlecht. Kinderreichtum war nicht nur aus theologischer Sicht eine erfreuliche Angelegenheit, weil sich dadurch die Zahl der Christen vermehrte. Vielmehr war es für ein Haus überlebensnotwendig, nicht nur einen Erben, sondern viele hervorzubringen. Die Kindersterblichkeit war hoch, fast jede Krankheit konnte den Tod bedeuten, Reisen waren lang und beschwerlich, der im Adel übliche Kriegsdienst endete nicht seltenn im Tod oder der Verwundung.

Deshalb war es wichtig, dass die Dynastie auf Alternativen in Form von zweiten, dritten und vierten Söhnen adelige kennenlernen konnte. Im Übrigen galt Ähnliches auch für die weibliche Nachkommenschaft. Es wird zwar immer wieder kolportiert, dass Mädchen als eine Belastung, gar als Fluch gesehen wurden wegen der zu zahlenden Aussteuerdaran ist in der Praxis aber wohl wenig gewesen.

Denn auch die Töchter dienten der Dynastie, indem sie in andere Häuser einheirateten und so Beziehungen adelige kennenlernen bzw. Vielleicht handelt es sich bei diesem Klischee um einen Reflex aus der in der Tendenz misogynen, d. Insgesamt ist jedenfalls klar: Im Adel galten Kinder als Segen. Die Ausgaben für eine prächtige Hochzeitsfeier machten dabei nur einen Bruchteil der eigentlichen Kosten aus. Die langfristige Belastung verbarg sich in der materiellen Ausstattung des Brautpaares.

Adelige kennenlernen kam mit der sogenannten Morgengabe eine Barleistung des Bräutigams an seine Braut, die er ihr am Tag nach der Hochzeit verehrte. Die Braut ihrerseits erhielt vor der Vermählung von ihrer Familie mehr oder weniger umfangreiche Sachleistungen, wie Schmuck, Kleider, Decken usw. Die Geschenke und Verehrungen stifteten ein Band gegenseitiger Abhängigkeit zwischen den Brautleuten und ihren Familien. Sie adelige kennenlernen aber auch das ökonomische Fundament der Ehe.

Weil ein Eheprojekt derartig hohe Aufwändungen mit sich brachte, verheirateten kinderreiche Adelshäuser, die es sich nicht leisten konnten oder wollten, nicht alle ihre Nachkommen. Bei den Liechtenstein etwa war es üblich, dass sich nur der älteste Sohn vermählte. Dieser Brauch hing unmittelbar zusammen mit der inneren Verfassung des Hauses. Karl von Liechtensteinder Vater von Karl Eusebius, hatte nämlich eine Erbeinigung mit seinen beiden Brüdern Maximilian und Gundaker geschlossen, die den Familienbesitz de facto in einen sogenannten Fideikommiss umwandelte.

Der Kern des Hausgutes, u. Das aus Spanien stammende Rechtsinstitut des Fideikommiss war zu jener Zeit im Reich und den Erblanden fast völlig unbekannt. In den meisten Adelsfamilien blieb bis weit adelige kennenlernen Jahrhundert die adelige kennenlernen Güterwaltung verbunden mit der Güterteilung üblich.

In anderen, weniger begüterten Häusern mussten die Söhne bis zu ihrem eigenen Regierungsantritt, also bis zum Tod des Vaters, warten, falls sie nicht mit ihrer Braut auf Jahre im elterlichen Haushalt leben wollten.

Die ökonomische Realität machte häufig eine rasche Heirat unmöglich. An einer anderen Stelle spricht Karl Eusebius neben der dynastie-sichernden Funktion der Ehe auch den adelige kennenlernen politischen Charakter der adeligen Heiratspraxis an:. Freundschaft und Verwandtschaft sind hier austauschbare Begriffe.

Im adeligen Verständnis bedingte das eine das andere und umgekehrt. Freunde, die man um Rat und Beistand bitten konnte waren eben in erster Linie die eigenen Verwandten. Durch Heiratspakte schuf adelige kennenlernen eine Familie potenzielle Verbündete. Dabei war besonders wichtig, die Standesgleichheit zu wahren. Der fürstlichen Rang des Hauses Liechtenstein machte notwendig, sich nur mit Familien aus den höchsten Kreisen des Reichsadels zu verbinden.

In den Augen des liechtensteinischen Oberhaupts schadete eine konfessionsverschiedene Ehe mehr, als sie nützte. Einer Protestantin im Ehebett durfte man nicht trauen. Tatsächlich konnten die Liechtenstein diesen hier mit Nachdruck formulierten Anspruch auf ein reichsadeliges Konnubium lange Adelige kennenlernen nicht umsetzen.

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Diese endogame Heiratspraxis hatte enge verwandtschaftliche Beziehungen zwischen den drei Häusern zur Folge. Einen päpstlichen Dispens wegen zu naher Adelige kennenlernen einzuholen, war im ausgehenden Jahrhundert nicht mehr die Ausnahme, sondern adelige kennenlernen Regel im Haus Liechtenstein. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

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